Was sind unsichtbare m² ?





unsichtbare m² sind …


… untergenutzte oder leere m²
… innerhalb von Gebäuden (private Räume)
… für die Gebäudegemeinschaft oder Nachbarschaft nicht zugänglich 
… potenziell mit nutzbar (nachbraschaftliche Gemeingüter) 
unsichtbare m² sind nicht …… öffentlicher Raum oder Innenhöfe 
… halböffentliche Räume (Innenhöfe, Gehwege, Nachbarschafts-Parklets …)
→ da diese Räume bereits zugänglich und sichtbar sind, müssen sie nicht sichtbar gemacht werden
… auch, aber nicht NUR Leerstand ! 
Wir denken ...Unsichtbare m2 existieren!
Durch das Sammeln und Kartieren kommen wir ins Gespräch darüber! Sie sollten auf den Straßen sichtbar gemacht werden. Wir sollten darüber sprechen, ob übersehene Räume im Quartier mitgenutzt werden können.



Über das Projekt

Seit März 2026 untersucht das Grätzlprojekt unsichtbare m² gemeinsam mit engagierten Anwohner:innen sowie der LA21 Gruppe Zukunft Van Swieten die räumlichen und sozialen Potenziale des Van-Swieten-Viertels im 9. Bezirk in Wien. Im Mittelpunkt stehen Orte und Flächen, die im Alltag oft übersehen werden, aber neue Möglichkeiten für Begegnung, Nachbarschaft und gemeinschaftliche Nutzung bieten könnten. 
        Mithilfe von Kartierungen, Gesprächen und künstlerischen Interventionen werden unterschiedliche Ansätze ausprobiert, um die unsichtbaren m² auf den Straßen sichtbar zu machen und den Austausch über die Zukunft des Viertels anzuregen. Das Projekt versteht sich als offene Einladung, bestehende Ressourcen neu zu entdecken und gemeinsam Ideen für ein lebenswerteres Quartier zu entwickeln.



Was passiert, wenn Nachbarn von diesen Räumen erfahren?

Sie werden sichtbar, Gespräche entstehen, neue Begegnungen und Kooperationen werden möglich. 
        Bei einer Mitnutzung können übersehene Flächen zu Orten des Austauschs und der Gemeinschaft werden. Diese sind ohne Mietkosten und individuell oder gemeinschaftlich auf Vertrauensbasis oder mittels Prekariumsvertrags nutzbar.

Was nicht passieren soll ?

Die Entscheidung über eine mögliche Mitnutzung verbleibt jederzeit bei den Eigentümer:innen. Die Sammlung unsichtbarer m2 zielt weder auf eine Veränderung von Eigentumsverhältnissen noch auf Eingriffe in privates Eigentum ab. 
        Die geöffneten Räume sollen nicht kommerzialisiert oder in wirtschaftliche Verwertungslogiken überführt werden. Im Vordergrund steht ausschließlich eine freiwillige, gemeinwohlorientierte Nutzung für alle.